Vogue Germany June, 2011

Mit ganzem Herzen spüren, was andere noch nicht einmal erahnen. David LaChapelle und Daphne Guinness über Intuition, Exzentrik – und Mode als Gefühlsbollwerk.

Eigentlich war die Hannoveraner Kestnergesellschaft als Treffpunkt für das VOGUE Gespräch zwischen David LaChapelle und Daphne Guinness vereinbart. Doch es sollte alles ganz anders kommen. Die britische Modeikone, Künstlerin und Haute-Couture-Sammlerin war eigens aus London angereist, um die Metamorphose des Enfant terrible der Mode- und Werbefotografie zum Künstler nicht zu verpassen. Bis vor wenigen Jahren drehte sich die Arbeit des amerikanischen Fotografen ausschließlich um Celebrities, skurrile Posen, Sex, sublimen Kitsch und nackte Haut. In Hannover zeigt er jetzt eine dreidimensionale Vanitas-Collage und riesige Blumenstillleben, die die Vergänglichkeit der Warenwelt verkünden. Doch zum verabredeten Zeitpunkt ist der Fotograf einer Wurzelbehandlung wegen beim Zahnarzt. Der aus L. A. angeflogene Star hat alle Interviews abgesagt. Als er dann trotzdem erscheint, ist die Erleichterung groß. Daphne Guinness steht ihm auf atemberaubend hohen Plateaupumps ohne Absatz zur Seite und verschärft die Krise mit der Nachricht, dass ihr Privat jet bereitstehe, um David LaChapelle gleich zum nächsten Termin nach München zu fliegen. Kurzerhandwird beschlossen, das VOGUE-Gespräch über den Wolken zu führen. Am Airport dann die nächste Panne: Daphne Guinness hat eine ihrer Reisetaschen im Hotel vergessen. Während der Chauffeur sich auf den Weg zurück macht, nimmt das Gespräch seinen Lauf. Vor dem Start fragt der Steward LaChapelle besorgt, ob sein Zahn überkront worden sei - das könne wegen des Überdrucks in der Luft sehr unangenehm werden. Nach kurzer Beratung mit dem Piloten beruhigt dieser: "Kein Problem, wir fliegen einfach tiefer." Mit einem kleinen Hüpfer ist der Jet dann in der Luft, und das Einzige, was nun noch stören kann, ist das Dröhnen der Triebwerke.

David LaChapelle: Meine Mutter stammt aus Litauen; sie ist damals in Hannover im Flüchtlingslager gewesen. Vor zwei Jahren ist sie zu meiner Ausstellung in der Newton-Stiftung mit nach Berlin gekommen. Eigentlich wollte sie nie wieder nach Deutschland zurückkehren ...

Daphne Guinness: Wegen der Erinnerungen?

David LaChapelle: Jeder, der in der Zeit gelebt hat, hat traumatische Erinnerungen. Aber dann hat es ihr in Berlin sehr gut gefallen. Sie hat die Stadt geliebt. Meine Mutter ist überhaupt sehr friedlich. Sie hat ihr ganzes Leben lang gesund gelebt. Wir hatten viel Gemüse im Garten und haben uns immer gesund ernährt, viele Suppen und Salate, häufig Fisch, Früchte, Avocados, aber nie Hot Dogs. Fleisch gab es kaum, nur an Feiertagen.

Daphne Guinness: Bist du eigentlich Vegetarier?

David LaChapelle: Ja. Aber Junk Food war schon in meiner Kindheit tabu. Natürlich haben wir es uns heimlich beschafft. Jedes Kind will das Zeugs. Doch es hat mich nicht süchtig ge¬macht. Im Grunde mochte ich das, was meine Mutter kochte, immer mehr, weil es phantastisch schmeckte. Seitdem liebe ich. Gemüse. Und es hat mir auch gefallen, gut, also gesund auszu- ' : sehen und gesunde Sachen zu machen. Weißt du noch, als wir iri"~ Marrakesch stundenlang geredet haben? Irgendwann habe ich; gefragt: Wann geht überhaupt dein Flug? Du schautest uns nur erstaunt an und sagtest: Wann ich will!

Daphne Guinness: Wir wären uns ja fast schon in New York über den Weg gelaufen. Ich habe dort immer bei meiner Schwester gewohnt, die in Warhols Factory ein und aus ging.

David LaChapelle: Wir müssen uns knapp verpasst haben. Und, dann sind wir durch Izzy doch noch Freunde geworden (gemeint ist die 2007 durch Suizid aus dem Leben geschiedene britische Modemuse Isabella Blow, zu deren Kreis neben Daphne Guinness und David LaChapelle, für den sie als Stylistin tätig war, auch Alexander McQueen und Philip Treacy zählten).

Daphne Guinness: Auf Anhieb! Du hast dich sehr um Izzy gekümmert. Sie hatte zuletzt Probleme mit ihren Verpflich tungen. Ich bin hin und wieder für sie eingesprungen, eigentlich seit dem Jahr 2000.

David LaChapelle: Zwei Wochen bevor sie gestorben ist, habe ich zuletzt mit ihr gesprochen. Ich habe ihr ein Erste-Klasse Ticket zur mir nach Mali auf Hawaii angeboten. Ich hätte alles getan, um sie aus der Depression herauszuholen. Ich erinnere mich an stundenlange Telefonate, die ziemlich verrückt waren. Irgendwann gingen Leute bei ihr ans Telefon, die ich nicht mochte. Sie waren richtig dekadent, praWten mit Helikoprerjagden und solchen Sachen ...

Daphne Guinness: Sie war zum Schluss in schlechter Gesellschaft. Und Alexander McQueen wurde mi hineingezogen. Philip Treacy, alle, die die beiden kannten, sind von ihren Selbstmorden völlig erschüttert.

David LaChapelle: Izzy wollte sterben, geben wir es zu! Sie und Alexander waren Künstler in der Welt der Mode.

Daphne Guinness: Alexander hat zwei Jahre als Lehrling bei Anderson & Sheppard an der Savile Row gearbeitet. Er wusste, wie man einen Anzug schneidert. Und dann ist er erst auf die Central St. Martins School gewechselt, um Mode zu studieren.

David LaChapelle: Man muss schon sehr begabt sein, um etwas zu entwerfen, das kühn und tragbar ist. Junge Designer, die heute anfangen, sehen nach fünf Jahren 50 Jahre älter aus, so hart ist der Beruf geworden. Es geht nur noch ums Geld.
Daphne Guinness: Früher stand Mode für eine Gruppen identität, heute ist alles austauschbar geworden. Es gab so viele verschiedene Bewegungen in den Londoner Straßen, man hatte seine Kreise und zeigte das auch in der Kleidung. irgends sieht man heute noch Punks, das stirbt alles aus.

David LaChapelle: Junge Leute haben schon noch ihre Identität, sie tragen aber Mode, die nicht vom Laufsteg kommt.

Daphne Guinness: In meiner Jugend war es normal, sich individuell zu kleiden. Heute glauben die Kids, dass sie individuell sind, in Wahrheit tragen sie aber alle das Gleiche.

David LaChapelle: Ich habe mich in der Kindheit immer exzentrisch angezogen, aber als ich als Künstler in New York zu arbeiten begann und eine Galerie hatte, hörte das auf.

Daphne Guinness: Hattest du keine Zeit mehr für Mode?

David LaChapelle: Mein Selbstgefühl hing nicht mehr von Kleidern ab. Doch es macht mich jedes Mal glücklich, dich zu sehen. Du siehst immer phantastisch aus. Ich fühle mich auch gleich besser gekleidet und schöner in deiner Nähe, wie durch Osmose.

Daphne Guinness: Vielen Dank, bezaubernd!

David LaChapelle: Du bist wie Weihnachten für mich, mein geschmückter Tannenbaum! Als ich hörte, dass du zur Eröffnung kommst, habe ich mich gefreut, aber als du zur Tür hereingekamst, habe ich erst gespürt, wie geborgen ich mich in deiner Nähe fühle.

Daphne Guinness: Bei mir war es mit der Mode andersherum. Ich habe mich in den 12 Jahren, die ich verheiratet war, nicht viel darum gekümmert. Wir haben auf dem Land gelebt, 'und wozu braucht man Mode mit drei Kindern und einem Landhaus? Das kam später - mit Izzy. Mein Großvater war mit ihrer Familie befreundet, bevor er erschossen wurde ...

David LaChapelle: Die Kannibalengroßmutter? Ich meine -vater ...

Daphne Guinness: Nein, nicht der Kannibalengroßvater.

David LaChapelle: Deine Großmutter war doch Kannibalin?

Daphne Guinness: Nein, nein! Mein Urgroßvater Walter Guinness, der britischer Staatsminister im Nahen Osten war, hatte eine Affäre mit Izzys Großmutter. Er war ein großer Forscher, und sie sind viel zusammen gereist. Einmal haben sie bei einem Stamm etwas gegessen, von dem sie später dachten, dass es wahrscheinlich Menschenfleisch gewesen war. Izzy hat diese .Kannibalenv-Gescbichte immer erzählt...

David LaChapelle: Ah, deine Tasche ist da!
Der Chauffeur überreicht Daphne Guinness eine kubikmetergroße Hermes-Krokotasche.
Sind da deine Juwelen drin? Diese Tasche war vermutlich teurer als dein Privat jet. Im Grunde sollte sie selbst fliegen können. Wer so eine Tasche hat, braucht kein Flugzeug! (Die Bemerkung macht Daphne Guinness sichtlich verlegen, so dass David LaChapelle hinzufügt:) Deine Wärme und Verletzlichkeit, das ist genau, was ich in Menschen suche. Alle in meinem Team haben ein großes Herz.

Daphne Guinness: Du bist deinem Wesen nach ein Beschützer.

David LaChapelle: Ich bin ein Patriarch!

Daphne Guinness: Vor allem nimmst du viel wahr, mit deinem pan optischen Blick registrierst du jede Kleinigkeit. Deine Feinfühligkeit ist sagenhaft!

David LaChapelle: Sensible Menschen brauchen keine Rüstung, deshalb habe ich mich immer zu ihnen hingezogen gefühlt. Sie tyrannisieren ihre Mitmenschen nicht, aber sie lassen auch nicht zu, dass man andere einschüchtert. Jemand wie du weiß sich zu weh-ren. Mich hat man in der Schule oft eingeschüchtert, ich weiß, wovon ich rede. Darum verteidige ich meine Leute. Leben und Arbeit - da gibt es für mich keinen Unterschied. Das ist alles eins. Wenn ich jemand anstelle, muss ich ihn mögen und für ihn sorgen. Sonst macht es keinen Spaß. Mein Team kümmert sich ja auch um mich.

Daphne Guinness: Ich wappne mich, gerade weil ich empfindlich bin. Ich habe mich immer sehr verletzlich gefühlt. Dieses Jackett hier ist eine Rüstung, ich habe es selbst gemacht.

David LaChapelle: Du, Pamela Anderson und Amanda Lepore tamerikanisches Model, Nighilife-Hostess und transsexuelle Ikone), ihr seid die drei meistdiskutierten Frauen der Welt. Immer geht es um euer Aussehen, darum, wie verwöhnt ihr seid, dass ihr keinen Verstand habt und so weiter. Dabei seid ihr meine drei besten Freundinnen und das genaue Gegenteil: erdverbunden, liebenswürdig, echte Freunde. Und Amanda ist in Wahrheit einer der vernünftigsten, unkompliziertesten Menschen, den ich kenne. Aber ihr seid Extreme, das muss man sagen.

Daphne Guinness: Ich bin nicht verkehrt, da stimme ich dir zu. Punks zum Beispiel sind oft die umgänglichsten Menschen der welt. Vorsehen muss man sich vor den anderen, den Tadellosen, die ihre Empfindlichkeit verbergen.

David LaChapelle: Es liegt etwas Unschuldiges darin, zu berühren und sich berühren zu lassen. In meinen Collagen spielt der Tastsinn eine wichtige Rolle. Und obwohl sie handgemacht und sehr kindlich sind, glaube ich, dass sie immer noch ganz offensichtlich zu mir gehören.

Daphne Guinness: Ich finde, du hast eine visionäre Kraft. In deiner Fotoserie Deluge hast du die New-Orleans-Flut vorweggenommen. Und den Wall-Street-Crash in Negative Currency! Du hast Ahnungen, aber ich glaube, dass Kunst genau darin besteht. Darum haben manche Leute auch Angst vor ihr, und darum sind Künstler oft besonders gefährdet, weil sie diese beunruhigende Fähigkeit besitzen, etwas zu spüren, das sich nicht fassen lässt.

David LaChapelle: Ich habe schon 1984 Bilder mit religiösen Themen in Galerien gezeigt. Für mich ist das, was ich jetzt mache, im Grunde das Gleiche.

Daphne Guinness: Es gibt Augenblicke, in denen man eine höhere Präsenz spürt, das große Ganze des Universums, oder wie immer man es nennen will. Das sind die inspirierenden Momente - ob in der Mode oder der Kunst. Für mich ist das Leben ein Prozess, und wenn ich je ankommen sollte, werde ich tot sein. Leute, die sich auf Geld und Besitz konzentrieren, haben nichts verstanden, es geht um den Weg, den man beschreitet.

David LaChapelle: Es geht darum, Menschen zu berühren, darum ziehst du dich so an, wie du dich anziehst.

Daphne Guinness: Mir ist nicht bewusst, dass ich mich exzen¬trisch anziehe. Das nehme ich mir nie vor. Ich ziehe mich sehr schnell an, in fünf Minuten. Ich sage mir nie, heute musst du superexzentrisch sein. Man verkauft uns die Idee, dass man dies und das haben muss, damit man jemand ist, sonst zählt man nicht. Aber du zum Beispiel hast so viele Tabus ignoriert und so viele Barrieren durchbrochen. Andere Menschen fühlen sich ihr ganzes Leben lang ausgeschlossen, statt einfach die Grenzen zu ignorieren.

David LaChapelle: Meine Mutter hat früher immer Angst gehabt, auch wenn sie nie direkt behauptet hat, dass mich der Erfolg verderben wird. Ich habe die Highschool nicht abgeschlossen. Das war das große Problem. Ich hatte intelligente, ehrgeizige Eltern, mein Vater war das erste Kind der Familie, das studierte und ein Collegestipendium erhielt. Und weil meine Mutter als Emigrantin ihre Schulausbildung nicht abschließen konnte, war ihr das bei mir sehr wichtig. Sie dachte, ich würde Penner werden und ihr ewig auf der Tasche liegen. Sie machte sich große Sorgen.

Daphne Guinness: Die Schule kann die Originalität eines Menschen aber auch zerstören.

David LaChapelle: Eine gewisse Ausbildung ist schon wichtig. Ich bin dann auf ein Kunstcollege gegangen. Und als ich anfangs in New York materielle Schwierigkeiten hatte, habe ich mit meinem Vater ausgehandelt, dass er mein Fotografieren vier Jahre lang unterstützt, statt mir eine Collegeausbildung zu zahlen. Deshalb konnte ich mich auf die Dunkelkammer konzentrieren. Meine Fotos sind ziemlich schnell veröffentlicht worden, und das war sehr ermutigend.

Daphne Guinness: War dein Vater stolz auf dich?

David LaChapelle: Ja, sehr! Aber als ich anfing Erfolg zu haben, hatten sie einen Strauß neuer Sorgen. Sie dachten, dass er mir zu Kopf steigen, dass ich mich in ihm verlieren, Richtung Hollywood abdriften würde. Sie hatten Angst, dass der Erfolg mich aus den Angeln heben könnte. Ihr Lieblingsausdruck dafür: "He is going to become unhinged." Heute sieht meine Mutter, dass sich meine Werte nicht verändert haben, und das beruhigt sie. Ich habe lange wenig besessen und war sehr glücklich damit. Je mehr Geld du hast, desto mehr Probleme hast du auch.

Daphne Guinness: Dass du nach Hawaii gezogen bist, ist das dein Rückzug aus der materiellen Welt?

David LaChapelle: Ich habe immer schon die Natur geliebt. In meiner Kindheit in Connecticut und in New York bin ich in den Wald gegangen, um allein zu sein. Einsamkeit war mir seit je wichtig. In Hawaii ist es genauso. Mir ist es egal, ob der Wald tropisch ist oder voller Laubbäume. Es kommt darauf an, in der Natur zu sein. Im Wald kann ich meine Gedanken ordnen und auf meine intuitive Stimme hören. Wenn ich mit mir allein bin, sehe ich, in welche Richtung es weitergehen soll.

Daphne Guinness: Wie für Caspar David Friedrich. Intuitionen sind so wichtigfür einen Künstler.

David LaChapelle: Als ich mit 16 nach New York kam, hatte ich eine Vorahnung der Aids-Krise.

Daphne Guinness: Wirklich?

David LaChapelle: Es hatte nichts mit einem Alptraum oder mit Furcht zu tun. Ahnungen sind so real, dass man einfach weiß, dass es passieren wird. Ich hatte mehrere solcher Ahnungen im Leben, gute und beängstigende. Ich wusste zum Beispiel auch, dass mein Freund sterben würde, er war erst 22 Jahre alt.

Daphne Guinness: Wie bist du mit diesem Wissen umgegangen?

David LaChapelle: Ich habe viel gearbeitet, weil ich überzeugt war, dass auch ich sterben würde, und ich wollte etwas hinterlassen. Dann machte er den Test, und er war positiv. Ich war sicher, dass ich es auch war.

Daphne Guinness: Aber du hast dich nicht testen lassen?

David LaChapelle: Ich hatte kein Vertrauen zu den Ärzten.

Daphne Guinness: Du hast also jahrelang in dieser existentiel¬len Situation gelebt?
David LaChapelle: Ja, ich habe damals viel durchgemacht und war praktisch noch ein Kind. Mein Vater hatte im Zweiten Weltkrieg gekämpft, und ich dachte, das ist jetzt mein Krieg. Jeder hat so etwas in seinem Leben. Als ich mich dann in den 90er Jahren doch testen ließ und das Ergebnis negativ war, konnte ich es kaum glauben.

Daphne Guinness: Hast du dir eigentlich viel Barockkunst angesehen? Ich denke an die manieristischen Posen in deinen Bildern.

David LaChapelle: Ich gehe sehr oft ins Museum, und ich habe viele Bücher und Bildbände studiert, es gibt eine Menge inspirierendes Material. Oder ich schaue dich an! Du hast einmal gesagt, du versuchst, den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Daphne Guinness: Ja, ich glaube, dass das eine Form der Zivilisiertheit ist. Wir sind die einzigen "Tiere" auf der Welt, die sich aussuchen können, wie sie aussehen wollen.

Das Gёsprach moderierte Ingeborg Harms

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